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Gerichtstermine unserer Mitglieder

An dieser Stelle veröffentlichen wir, so erwünscht und uns mitgeteilt, die Termine der Gerichtsverhandlungen unserer Mitglieder mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung von Zuhörern aus unseren Reihen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Anwesenheit von Öffentlichkeit positiv für die Klägerseite auswirkt.

Im Kampf gegen berechtigte Ansprüche von Medizingeschädigten nämlich gehen Beklagten-Anwälte aber leider oft auch Sachverständige und zuweilen sogar Richter mit uns Rechtssuchenden und angeblich nur lästigen Klägern meist wenig rücksichtsvoll um. Ziel ist es nicht selten, ohnehin bereits gesundheitlich beeinträchtigte Menschen mürbe zu machen und so um ihr Recht zu bringen. Nur gelegentlich gebieten Richter dem ehrverletzenden und demütigenden Treiben in Gerichtssälen Einhalt, es sei denn, es sind, aufmerksame Beobachter anwesend.

Es ist sinnvoll, einen Tag vor dem Verhandlungstermin beim Mitglied anzurufen und sich zu vergewissern, ob der Termin nicht kurzfristig verschoben wurde.

Wollen Sie Ihren Termin in unserem Infobrief und auf unserer Internetseite veröffentlichen, wenden Sie sich bitte an unser Büro.

Zwecks Analyse von Gerichtsverfahren bitten wir Sie, liebe Mitglieder, uns Einsicht zu gewähren. Dies wäre eine sehr wichtige Basis unserer Beratungsarbeit.

Folgende Verhandlungstermine wurden uns mitgeteilt:

 

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 10:30 Uhr
Sozialgericht Würzburg

Allig, Reinhard ./. Berufsgenossenschaft Holz und Metall
wg. Anerkennung einer Berufskrankheit
Sozialgericht Würzburg, Ludwigstraße 33, 97070 Würzburg
Sitzungssaal I, 1. Obergeschoss
Information: Reinhard Allig, Tel.: 06095-2493


Montag, 6. Dezember 2021, 9:30 Uhr
Oberlandesgericht Nürnberg

Penttilä, Elina
Berufungverhandlung im Arzthaftungsverfahren um eine mißlungene PEG-Anlage
90429 Nürnberg, Fürther Straße 110, Sitzungssaal 224
Information: Thomas Penttilä, Tel.: 0170 - 6 45 11 01 oder furcom<script type="text/javascript"> obscureAddMid() </script>t-online<script type="text/javascript"> obscureAddEnd() </script>de

Unserer schwerbehinderten Tochter Elina Penttilä wurde eine PEG angelegt. Am Tag nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wurde festgestellt, dass der Magen gerissen und der Mageninhalt in die Bauchhöhle gelangt war. Zur Überraschung der behandelnden Ärzte überlebte sie die Komplikationen, allerdings nach einem sehr langen und komplikationsreichen Krankenhausaufenthalt.

Über das Risiko waren wir nicht aufgeklärt. Die Tochter wurde gegen unser Willen aus dem Krankenhaus entlassen. Wir waren dagegen, da sie offensichtlich schwere Schmerzen hatte. Unsere Bitte, in ein anderes Krankenhaus verlegt zu werden oder zumindest einen Krankentransport zu genehmigen, wurde von dem Krankenhaus abgelehnt. Wir mussten sie nur zwei Tage nach der OP sitzend über 100 km nach Hause fahren. Zudem vermuten wir einen Kunstfehler bei der Anlage der PEG. Dies wurde jedoch von dem Sachverständigen verneint.

Das Krankenhaus behauptet wahrheitswidrig, wir hätten das Krankenhaus gegen ärztlichen Rat verlassen. Wir hätten weder um Verlegung in ein anderes Krankenhaus noch um einen Krankentransport gebeten.

Die Tochter selbst wird aus gesundheitlichen Gründen an dem Termin nicht teilnehmen. Dies wäre eh nicht sinnvoll, da sie gar nicht sprechen kann.